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SDPROC Mikroprozessorgesteuerte Befehlsmodule

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Produktzusammenfassung
SDPROC Mikroprozessorgesteuerte, digitale Befehlsmodule werden zusammen mit jeder Art von Analog- oder Digital-Massenflussmessern oder -reglern mit Eingangs-/Ausgangssignalen von 0-5 V DC eingesetzt.




SDPROC Mikroprozessorgesteuerte Befehlsmodule

Mikroprozessorgesteuerte, digitale Befehlsmodule werden zusammen mit jeder Art von Analog- oder Digital-Massenflussmessern oder -reglern mit Eingangs-/Ausgangssignalen von 0-5 V DC eingesetzt. Lieferbar sind Befehlsmodulkonfigurationen mit einem Kanal oder zwei, drei und vier Kanälen. Zu den Befehlsmodulen gehören entsprechende Netzteile, eine 24x2 alphanumerische Punktmatrixsichtanzeige und vier Schalttafelknöpfe zur Steuerung der verschiedenen zum Messen oder Regeln der Durchflussleistung erforderlichen Funktionen.

Programmierung
Mit Hilfe eines logisch aufgebauten, modularen Menüs ist der SMART DPROC leicht zu programmieren. Für den Bediener ist ein schneller Zugriff auf eine gewünschte Funktion möglich, indem er durch die in mehreren Ebenen aufgebaute Baumstruktur springt, ohne das gesamte Menü durchblättern zu müssen. Die serielle Kommunikationsschnittstelle RS-232 ist für alle Modelle Standard und über einen 9-poligen Steckverbinder an der Rückseite des Befehlsmoduls angeordnet. Der Befehlssatz der RS-232 Software-Schnittstelle gestattet entweder über ein kundenspezifisches Softwareprogramm oder ein Einfachterminal die Kommunikation mit dem Gerät und gewährleistet eine umfassende Steuerung und Überwachung aller Betriebsarten und Funktionen. Die wahlweise eingebaute Ethernet-Schnittstelle erlaubt über einen Browser Ihrer Arbeitsstation, Ihres PC oder Ihres Laptops den Zugriff auf jeden an das Internet angeschlossenen SDPROC.

Unabhängig davon, wo Sie sich befinden, ist Ihnen Ihr Befehlsmodul genau so nahe wie der nächstgelegene Browser! Es gibt zwei Ebenen von Fernbedienungen auf Ethernet-Basis: den HTML Web-Server und TELNET. Der gastweise auf dem Befehlsmodul untergebrachte HTML Web-Server bietet die Möglichkeit, sich AKTUELLE DURCHFLUSSRATE, BETRIEBSART DES STEUERVENTILS bzw. SOLLWERT UND ANZEIGE DES VOLUMENZÄHLERS/TOTALIZERS FÜR DEN JEWEILS GEWÄHLTEN KANAL anzuschauen. Die TELNET-Konsole gestattet bei Benutzung des gleichen Befehlssatzes für die Software-Schnittstelle wie bei der Kommunikationsschnittstelle RS-232 eine umfassende Steuerung aller Betriebsarten und Funktionen.

Konstruktionsmerkmale
TECHNISCHE MASSEINHEITEN
Durchfluss-Sollwerte, gemessener Gasdurchfluss und diezugehörigen Daten des Volumenzählers/Totalizers werdendirekt in technischen Maßeinheiten als Skalen über dieTastatur an der Frontplatte oder die RS-232- oder Ethernet-Schnittstelle angezeigt. Hierbei sind die folgendenMaßeinheiten möglich: % FS, SLPM (Nl/min), SLPH (Nl/h),SCCM (Ncm³/min), SCCH (Ncm³/h), SCFM (NFuß³/min),SCFH (NFuß³ /h), SCMM (Nm³/min), SCMH (Nm³/h), LBPM(lbs./min), LBPH (lbs./h), GRPM (g/min), GRPH (g/h).

VOM ANWENDER WÄHLBARER SOLLWERTBEZUGSPUNKT
Die Markierungen INTERNAL, EXTERNAL, PROGRAMbezeichnen den Ausgangspunkt für das Sollwertsignal. Beider Betriebsart INTERNAL legt der Anwender dasSteuersignal über die SDPROC-Bedienungselemente fest(über Tastatur an der Frontplatte, RS-232- oder Ethernet-Schnittstelle).

Bei der Betriebsart EXTERNAL bestimmt der Anwender dasSteuersignal von einem entfernten Standort aus (über25-poligen "D"-Steckverbinder DATEN-EINGANG/AUSGANGan der Rückseite).

Bei der Betriebsart PROGRAM erfolgt die Steuerung desSollwertsignals durch das im EEPROM abgelegte kundenspezifischeProgramm des Anwenders. Bei der BetriebsartPROGRAM sind drei Einstellungen wählbar: BATCH, TIMERund RATIO*.

*Die Einstellung RATIO steht bei einem Einzelkanalmodulnicht zur Verfügung.

PROGRAMMIERBARE DISKONTINUIERLICHE DURCHFLUSSREGELUNG
Bei der diskontinuierlichen Durchflussregelung ist die Abarbeitung eines kundenspezifischen und vom Anwender vorgewählten Programms mit bis zu 16 Schritten möglich. Während der Abarbeitung des Programms kann der Anwender die Funktion LOOP aktivieren oder deaktivieren. Verschiedene Durchfluss- oder Strömungskonfigurationen können vorprogrammiert werden: Hochlauf, Pulsation, lineare Erhöhung bzw. Verringerung der Durchflussleistung.

PROGRAMMIERBARE ZEITABHÄNGIGE DURCHFLUSSREGELUNG
Bei der zeitabhängigen Durchflussregelung ist die Abarbeitung eines kundenspezifischen und vom Anwender vorgewählten Programms mit bis zu 96 Schritten möglich. Hierbei können für jeden Schritt ein bestimmtes Datum, eine bestimmte Zeit und ein bestimmter Sollwert vorprogrammiert werden. Jeder Schritt umfasst zwei Felder: Startdatum, Zeit und Sollwert in % FS.

VERHÄLTNIS-DURCHFLUSSREGELUNG
Bei der Verhältnisregelung kann der Durchfluss des Gemisches aus bis zu 4 verschiedenen Gasen (bei einem Vierkanal-Befehlsmodul) mit Verhältnissollwerten in % für jeden Kanal geregelt werden. Die Durchflussrate des Gemisches kann durch Veränderung des Sollwerts für den Hauptkanal #1 erhöht oder verringert werden.

DURCHFLUSS-ALARMGEBER
Für jeden Kanal können obere und untere ALARMDurchflussgrenzwerte vorprogrammiert werden. Ein ALARMZUSTAND ist dann gegeben, wenn die Differenz zwischen den aktuellen Anzeigen und den Sollwerten gleich den entsprechenden Alarmgrenzwerten oder höher als diese ist. Der Alarm kann mit einer voreingestellten Verzögerung (0-3600 Sekunden) wie folgt ausgelöst werden:
  • Kontaktschließer (getrennt für oberen und unteren Alarmgrenzwert)
  • Akustisches Summersignal
  • Ventilabschaltung (Schließen)
VOLUMENZÄHLER/TOTALIZER
Das Gasgesamtvolumen wird durch Integration der aktuellen Gasdurchsatzrate in Abhängigkeit von der Zeit errechnet. Zur Ausführung der folgenden Funktionen stehen sowohl ein Tastaturmenü als auch digitale Schnittstellenbefehle zur Verfügung:
  • Einstellen des Totalizers auf NULL
  • Starten des Totalizers bei einer voreingestellten Durchflussleistung
  • Zuordnung bei einem voreingestellten Gesamtvolumen
  • Start/Stopp der Durchflusszählung
  • Ablesen des Totalizers
Die Bedingungen des Totalizers stimmen, wenn Sollwert und "Stopp bei Gesamtvolumenzählung" gleich sind. Die Zuordnung der Volumenzählerfunktionen ist wie folgt möglich:
  • Kontaktschließer
  • Akustisches Summersignal
  • Ventilabschaltung (Schließen)
KONTAKTSCHLIESSUNG
Für jeden Kanal sind zwei Sets Relaisausgänge mit Schwachstromkontakten zur Betätigung vom Anwender beigestellter Einrichtungen vorgesehen. Die Relaiszuordnung kann so gewählt werden, dass die Schaltung bei Eintritt eines bestimmten Zustands erfolgt (z. B. wenn ein unterer oder oberer Alarmgrenzwert unter- oder überschritten wird oder wenn der Totalizer einen bestimmten Wert erreicht).

TECHNISCHE DATEN
Umweltschutz (nach IEC 664): Installationsebene II; Verschmutzungsgrad II
Stromversorgung: 85 bis 240 V AC (47 bis 440 Hz); 120 bis 370 V DC maximal 2 A
Sicherung: 2 A Stromleitungseingang
Anzeige: 24x2 LCD Punktmatrix mit Hintergrundbeleuchtung; 24x2 Vakuumfluoreszenzanzeige wahlweise
Auflösung AD/DA Umsetzung: 12 Bits (0,025%)
Kommunikationsstandard: RS-232 Baudrate 9600, 8 Bits, zwei Stoppbits, kein Paritätsbit (8,2,N)
Wahlweise: Ethernet TCP/IP. (HTML-Server oder TELENET-Konsole).
Abmessungen: Länge: 19,5 cm (7,75"), Breite: 17 cm (6,75"), Höhe: 11 cm (4,5")
Gewicht: 2 kg (4,5 lbs)
Schnittstellenkabel: Flachkabel mit 15-poligem "D"-Stiftstecker und 15-poligem "D"-Buchsenstecker an den Enden als Standard. Abgeschirmtes Rundkabel mit 15-poligem "D"-Stiftstecker/Buchsenstecker an den Enden ist wahlweise lieferbar. [Kabellänge nicht mehr als 3 m (9.5 Fuß)].
Datenport- und Relaiskabel: Abgeschirmtes Kabel mit 25-poligem "D"-Stiftstecker zum Anschluss an die Daten- und Relaisports des Befehlsmoduls wahlweise. [Kabellänge nicht mehr als 3 m (9.5 Fuß)].